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politik
Die vergangenen Jahre 2012 bis 2016
Eine überproportionale Zunahme der Schülerzahl führte zu einem Anstieg der Bildungskosten und einer Verknappung der Selbstfinanzierung. Ausserdem bringen die grossen Schwankungen in der Steuerkraft stark unterschiedlich hohe Zahlungen von Ressourcenausgleich mit sich und erschweren die Interpretation der Ergebnisse. Für die vergangenen 5 Jahre steht im Steuerhaushalt den überdurchschnittlich hohen Nettoinvestitionen von 2,7 Mio. Franken eine Selbstfinanzierung von 2,5 Mio. Franken gegenüber, was einem Selbstfinanzierungsgrad von 94% entspricht. Unter Berücksichtigung der Nettoinvestitionen im Finanzvermögen (1,0 Mio. Franken) resultiert ein Haushaltdefizit von 1,2 Mio. Franken. Das Nettovermögen beträgt per Ende 2016 1,1 Mio. Franken. Das ist im Vergleich mit den Zürcher Gemeinden ein durchschnittlich hoher Wert für die Substanz. Die Gesamtsteuerbelastung ist in den vergangenen Jahren stabil geblieben.
Mit 0,5 Mio. Franken liegt die Selbstfinanzierung im Jahr 2016 0,3 Mio. Franken höher als im Vorjahr. Mit dem Wegfall der Wertberichtigung im Finanzvermögen, mehr Finanzausgleich, tieferen Aufwendungen (Kindergarten, Primarschule etc.) und einem Buchgewinn konnten die deutlich tieferen Steuererträge (inkl. Nachträge) sowie verschiedene Aufwandsteigerungen (Sekundarschule, Gesetzliche wirtschaftliche Hilfe etc.) kompensiert werden. Der so erzielte Selbstfinanzierungsanteil (10,7%) liegt auf durchschnittlich hohem Niveau. Mit dem Abschluss 2016 beträgt die Steuerkraft ca. 85% vom kant. Mittelwert, dadurch besteht eine recht hohe Abhängigkeit vom Ressourcenausgleich. Durch den Anstieg der Steuerkraft wird künftig aber deutlich weniger Ressourcenausgleich eingehen.


Finanz- und Aufgabenplan 2017 bis 2021
Höhere Schülerzahlen und Mehraufwendungen für Soziales führten zu einer strukturell knappen Rechnung und erforderten eine achtprozentige Steuerfusserhöhung auf 2017. Ohne zusätzliche umfassende Sparmassnahmen (ca. 100'000 Franken bis 2020) und die allmählich rückläufige Schülerzahl kann die Rechnung aber nicht ausgeglichen werden. Erst am Ende der Planung zeigt sich ein knapp ausgeglichenes Ergebnis. Mit knapper Selbstfinanzierung (Selbstfinanzierungsgrad 11%) führen die geplanten Investitionen zu einem vollständigen Abbau des Nettovermögens und zusätzlichen Schulden von ca. 2 Mio. Franken. Unter der Voraussetzung, dass die Sparmassnahmen umgesetzt werden können, keine aufwandseitigen negativen Überraschungen eintreten und der Finanzausgleich wie geplant eingeht, könnte der Steuerfuss auf dem heutigen Niveau stabil bleiben. Bei den Gebührenhaushalten sind für Wasser, Abwasser und Fernwärme grosse Investitionen vorgesehen. Es zeichnen sich dadurch höhere Tarife ab, umgekehrt kann die Gebühr im Abfall gesenkt werden.

Finanzpolitische Ziele
Der Finanzhaushalt soll sich in den nächsten Jahren an folgenden Zielgrössen ausrichten:

Begrenzung Verschuldung und Substanz
Es wird eine Bandbreite von 0 - 2'500 Franken für das Nettovermögen je Einwohner im Steuerhaushalt festgelegt. Nach der Realisierung von grösseren Investitionsvorhaben kann das Nettovermögen aufgezehrt werden. Danach ist eine Verbesserung notwendig, um neue Investitionen zu ermöglichen. Wird die Bandbreite während längerer Zeit verlassen, sind Steuerfussanpassungen angezeigt.

Finanzielle Eigenständigkeit
Die Gemeinde Dättlikon will finanziell eigenständig bleiben. Per 1. Januar 2012 ist der neue Finanzausgleich in Kraft getreten. Seither ist der Erhalt von Mitteln aus dem Finanzausgleich grundsätzlich nicht mehr an einen Minimalsteuerfuss gebunden. Angestrebt wird eine kontinuierliche Entwicklung des Steuerfusses, nach Möglichkeit in einer Bandbreite von 5 - 10% über dem kantonalen Mittelwert. Mittel-/langfristig (10 Jahre) soll die Laufende Rechnung ausgeglichen abschliessen. Vorübergehend anfallende Ausgabenüberschüsse können am Eigenkapital abgebucht werden.

Durchsetzung der kostendeckenden Verursacherfinanzierung
Die Gebühren der Ver- und Entsorgungsbetriebe (Wasser, Abwasser, Abfall, Fernwärme) werden unter Berücksichtigung der Kapitalfolgekosten festgesetzt und dem Verursacher belastet.

Sollten sich wichtige Rahmenbedingungen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Technik so verändern, dass von anderen Planungsannahmen ausgegangen werden muss, wird mit einer Anpassung der Ziele oder anderen geeigneten Massnahmen reagiert.

Aussichten im Steuerhaushalt
Bei anhaltend tiefen Werten für die Teuerung und positivem Wirtschaftswachstum bestehen grundsätzlich gute Voraussetzungen für eine ansprechende Entwicklung im Haushalt. Zusammen mit steigenden Bevölkerungszahlen kann mit leicht zunehmenden Erträgen gerechnet werden. Die bereits kanppe Erfolgsrechnung wird mit anhaltenden Aufwandsteigerungen für Bildung und Soziales/Pflegefinanzierung sowie den Entfall der AZiG-Erträge weiter belastet. Zur Verbesserung der strukturell knappen Rechnung wird mit, in den Detailbudgets 2019 und 2020 noch umzusetzenden, Sparmassnahmen von insgesamt 100'000 Franken gerechnet. An Ende der Planung zeigt sich mit stabilem Steuerfuss eine knapp ausgeglichene Rechnung. Das Eigenkapital macht 3,3 Mio. Franken aus. Die Abnahme ist auf die kumulierten Ergebnisse (- 1,0 Mio.) zurückzuführen. Eine Neubewertung des Finanzvermögens wurde nicht berücksichtigt. Über die ganze Fünfjahresperiode liegt die Selbstfinanzierung bei 0,3 Mio. Franken., womit die vergleichsweise durchschnittlich hohen Investitionen von 2,3 Mio. Franken zu 11% selber finanziert werden können. So wird das Nettovermögen vollständig abgebaut, es weicht bis zum Ende der Planung einer Nettoschuld von 0,9 Mio. Franken, was einer eher hohen Verschuldung entspricht.


Politische Gemeinde
Jahr   Aufwand Ertrag Ergebnis
2006 4'464'807 4'207'801 -257'006
2007 4'007'990 4'335'341 +327'351
2008 4'332'199 4'340'147 +7'948
2009 5'495'324 4'893'705 -601'619
2010 5'795'411 5'545'468 -249'943
2011 5'355'445 5'057'606 -297'839
2012 5'543'798 6'068'297 +524'499
2013 5'589'965 5'991'558 +401'593
2014 5'646'279 5'402'617 -243'662
2015 6'214'842 6'002'468 -212'374
2016 6'375'500 6'450'800 +75'300
2017 6'015'800 5'835'100 -180'700
2018 6'033'880 6'186'750 +152'870
 
Reformierte Kirche
Jahr   Aufwand Ertrag Ergebnis
2006 227'136 200'553 -26'583
2007 207'049 216'270 +9'221
2008 184'761 208'516 +23'755
2009 234'015 212'931 -21'084
2010 152'495 182'402 +29'907
2011 242'916 228'576 -14'340
2012 286'815 314'200 +27'385
2013 327'032 316'928 -10'104
2014 329'292 343'095 +13'803
2015 312'225 349'231 +37'006
2016 315'200 295'200 -20'000
2017 322'000 322'000 0
2018 319'500 319'500 0
 
Zahlen in Kursiv betreffen das Budget, die anderen die Rechnung.