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Coronavirus: Kriterien bezüglich Vollzug Veranstaltungsverbot vom 28. Februar 2020

Weiterführende Informationen http://www.gd.zh.ch/coronavirus

Verbot von Grossveranstaltungen – was bedeutet das?

Das Epidemiengesetz in der Schweiz unterscheidet zwischen drei verschiedenen Lagen: der normalen, der besonderen und der ausserordentlichen. Aufgrund der aktuellen Situation und der Ausbreitung des Coronavirus stuft der Bundesrat die Situation in der Schweiz als besondere Lage ein. In dieser Lage darf er über Massnahmen entscheiden, die normalerweise in der Kompetenz der Kantone sind. Eine solche Massnahme ist das Verbot von Veranstaltungen. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass dieses Verbot weitreichende Auswirkungen hat. Er will jedoch dadurch die Menschen in der Schweiz vor dem neuen Coronavirus schützen und seine Verbreitung eindämmen. Nachfolgend erläutern wir, wie sich diese Massnahme auf verschiedene Begebenheiten auswirken kann.

Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen

Ab sofort sind in der Schweiz öffentliche und private Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verboten. Das Verbot gilt bis mindestens bis 15. März 2020. Die Kantone müssen dieses Verbot durchsetzen und kontrollieren, ob es eingehalten wird.

Begründung:
Bei Grossveranstaltungen kommen sich die Teilnehmenden oft sehr nahe. Eine am neuen Coronavirus erkrankte Person kann dann viele Personen anstecken (Ansteckungsgefahr = näher als 2 Meter und länger als 15 Minuten in der Nähe sein). Aktuell wollen wir in der Schweiz alle Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus rasch erkennen und isolieren. Zentral dabei ist, alle «engen Kontaktpersonen» ausfindig zu machen und sie unter Quarantäne zu stellen. Bei Grossveranstaltungen kann nicht mehr zurückverfolgt werden, mit wem eine erkrankte Person in Kontakt war.

Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen

Nehmen an einer öffentlichen oder privaten Veranstaltung weniger als 1000 Personen teil, müssen die Veranstalter zusammen mit der zuständigen kantonalen Behörde das Risiko abwägen. Die Kantone können entscheiden, die Veranstaltung zu verbieten.

Begründung:
Bei Veranstaltungen unter 1000 Personen hat der Bundesrat entschieden, dass es in der kantonalen Kompetenz bleibt über Veranstaltungen zu entscheiden. Betriebe mit mehr oder weniger als 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Betriebe sind vom Veranstaltungsverbot nicht betroffen.

Begründung:
«Enge Kontaktpersonen» von Erkrankten lassen sich ausfindig machen.
Betriebe können unsere Hygieneregeln und Verhaltensempfehlungen (siehe Infokampagne «So schützen wir uns») einfacher umsetzen.
Die Mitarbeitenden können diese einhalten.

Privaten Unternehmen können für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzliche Massnahmen anbieten. Dabei geht es beispielsweise um Themen wie Heimarbeit und Sitzungen minimieren, respektive diese durch Telefonkonferenzen ersetzten. Andere Orte mit vielen Menschen: öffentliche Verkehr, Supermärkte, Schulen, Kino, Universitäten Für diese Orte gelten aktuell keine Einschränkungen, obwohl sich dort viele Menschen begegnen können.

Begründung:
Im Bahnhof begegnen sich zum Beispiel zwar viele Menschen, aber die Begegnungen sind kurz. Im Zug sitzt man vielleicht länger neben einer Person, es befinden sich jedoch nicht mehr als 1000 Personen in einem Abteil.
Die Hygieneregeln und Verhaltensempfehlungen (siehe Infokampagne «So schützen wir uns») können alle einfach umsetzten.

Beachten Sie
Halten Sie sich an unsere Hygieneregeln und Verhaltensempfehlungen (siehe Infokampagne «So schützen wir uns»). Sie können dazu Plakate bestellen und überall dort aufhängen, wo Sie es sinnvoll finden.

Gesunde Personen müssen im öffentlichen Raum keine Hygienemasken tragen. Denn Masken schützen gesunde Personen im öffentlichen Raum nicht ausreichend vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus. Sollten Sie jedoch Krankheitssymptome wie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben und müssen das Haus verlassen (zum Beispiel für Arztbesuch), dann können Sie andere vor einer Ansteckung schützen, indem Sie eine Hygienemaske tragen.

Dokument kriterien_veranstaltungen_kantone_04_03_2020.pdf (pdf, 151.8 kB)


Datum der Neuigkeit 4. März 2020